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Kniegelenksarthrose
Fuss- und Sprunggelenkschirurgie

Fuss- und Sprunggelenkschirurgie

Ab 1. April 2007 wurde die Abteilung „Fuss- und Sprunggelenkschirurgie“ von Dr. med. Patrick Vienne übernommen. Ursprünglich aus Fribourg, absolvierte Dr. Vienne sein Medizinstudium an der Universität Bern bis 1990. Nach seinem Spezialarzttitel in orthopädischer Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates 1998 übernahm er die Leitung der Fuss- und Sprunggelenkschirurgie an der Universitätsklinik Balgrist in Zürich bis März 2007.

Die steigenden Operationszahlen und Zunahme von Patienten mit Fussproblemen machten eine Erweiterung der Abteilung für Fusschirurgie an der Orthopädischen Klinik Luzern notwendig. Am 1. April 2011 wurde Dr. Linas Jankauskas als weiterer sehr erfahrener Fusschirurg gewonnen. Ursprünglich aus Litauen, bildete sich Dr. Linas Jankauskas seit 2001 an der Uniklinik Balgrist in Zürich weiter. Nebst breiter Erfahrung in der Vorfusschirurgie, wie Hallux valgus- und Hammerzehenkorrektur, hat sich Dr. Jankauskas im Laufe seiner Karriere auch intensiv mit komplexen Problemen der Rekonstruktions-und Revisions-Chirurgie des Rückfusses auseinandergesetzt. Nebst seiner langjährigen Tätigkeit als Oberarzt im Fussteam der Uniklink Balgrist hat Dr. Jankauskas auch in der Abteilung der technischen Orthopädie bei der Behandlung des diabetischen Fusses aktiv mitgewirkt. Insbesondere wurden seine Resultate mit der aufwändigen chirurgischen Rekonstruktion des Charcot-Fusses mehrmals an Kongressen präsentiert. Dr. Linas Jankauskas ist aktiv beteiligt bei der Entwicklung der fusschirurgischen Implantate und Weiterentwicklung des Ringfixateurs. Er ist Mitglied der ASAMI Gruppe Schweiz, die sich mit dem Einsetzen des Ringfixateurs zur Behandlung der komplexen Deformitäten an oberen und unteren Extremitäten beschäftigt. Seine wissenschaftlichen Interessen verfolgt er an der Orthopädischen Klinik Luzern weiter.

Hallux valgus Korrektur: modern und mini-invasiv
Die Hallux valgus Deformität ist der häufigste Konsultationsgrund in der Fusschirurgie. Die Fehlstellung ist meistens genetisch bedingt und betrifft in 80% der Fälle Frauen. Die Fehlstellung nimmt mit der Zeit zu und es entwickelt sich eine Druckstelle im Bereich des Metatarsale-I-Köpfchens, welche beim Tragen von geschlossenen Schuhen schmerzhaft wird. Bei Misserfolg der konservativen Massnahmen (Schuheinlagen, Schuhanpassung) ist eine chirurgische Korrektur indiziert. Die angewendete Technik erlaubt eine stabile Korrektur von milden bis ausgeprägten Deformitäten durch einen minimal-invasiven und gewebeschonenden Zugang. Die Erholungsphase nach der Operation wird dadurch erleichtert und der Fuss kann sofort in einem speziellen Verbandschuh voll belastet werden. Durch Wiederherstellung der anatomischen Verhältnisse und Erhaltung der normalen Funktion des Vorfusses bewirkt diese Technik unserer Erfahrung nach sehr gute und stabile Resultate und eine sehr hohe Patientenzufriedenheit.

 

 

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