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Kniegelenksarthrose
Fuss- und Sprunggelenkschirurgie
Untere Extremität

Zum Fachgebiet der unteren Extremität gehören die Diagnostik sowie die konservative und die operative Behandlung von unfall- und krankheitsbedingten Problemen des Hüft-, Knie- und Sprunggelenks sowie des Fusses.

Die Chirurgie der Kunstgelenke, die Endoprothetik, ist ein Schwerpunkt unserer Klinik. Die grosse Fallzahl erlaubt es einzelnen Ärzten, sich hauptsächlich mit diesen Operationen zu beschäftigen und die rasante Entwicklung auf dem High Tech Gebiet mit zu gestalten.

Seit über vier Jahren werden Knie- und Hüftprothesen mit Hilfe der Navigation eingesetzt. Dabei werden während der Operation Antennen mit reflektierenden Kugeln an den Knochen fixiert. Eine Infrarotkamera im Operationssaal beobachtet dauernd die Position dieser sogenannten Lokatoren und eine Software berechnet laufend ein anatomisches Bild sowie die aktuellen Winkel- und Distanzmasse. Die chirurgischen Instrumente wie Sägen, Bohrmaschinen und Einsetz-Instrumente sind ebenfalls mit einer Antenne versehen. Damit kann die Positionierung der Implantate wie beim GPS am Bildschirm kontrolliert werden.

Beim Einsetzen einer Knieprothese muss zusätzlich die Spannung der Kniebänder in Beugung und Streckung ausbalanciert werden. In Kombination mit der Navigation wird während der Operation ein spezielles Testgerät zur Bestimmung der Bandspannung eingesetzt.

Kleinere Zugangswege zum Hüft- und Kniegelenk - auch minimal invasive Chirurgie oder MIS genannt – sind seit wenigen Jahren Gegenstand von Diskussionen in der Fachwelt. Ziel ist es, mit möglichst geringem „Flurschaden“ die unter Weichteilstrukturen in der Tiefe liegenden Gelenke schonend freizulegen. Nach Studien in der Anatomie und Besuchen bei ausländischen Zentren hat unsere Klinik als eine der Ersten in der Schweiz die Zugänge verkleinert und verbessert sowie das Hauptthema „MIS“ am Jahreskongress der Schweizerischen Gesellschaft für Orthopädie SGO-SSO vom 20.- 22. September 2006 in Luzern massgeblich mitgestaltet. An den Luzerner Knietagen vom 9.- 10.Februar 2007 standen diese Themen ebenfalls im Zentrum. Für kleinere Zugänge sind nicht alle Implantate geeignet. Unsere Klinik beteiligt sich deshalb aktiv an der Weiterentwicklung von bewährten Prothesen für die MIS-Technik. Die Zusammenarbeit mit der Industrie ist dabei unerlässlich.

 

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